Moskau kritisiert „aggressive Rhetorik“ Trumps

Moskau hat mit scharfer Kritik auf den Kurs von US-Präsident Donald Trump im Umgang mit dem Iran reagiert. Das russische Außenministerium warf dem US-Präsidenten gestern eine „aggressive und drohende Rhetorik“ vor. Diese sei „inakzeptabel“. Versuche, mit derartigen „Methoden“ Sicherheitsprobleme zu lösen, seien zum Scheitern verurteilt.

Zuvor hatte Trump eine härtere Gangart gegenüber Teheran und neue Sanktionen angekündigt. Einen Ausstieg aus dem 2015 vereinbarten Atomabkommen verkündete der US-Präsident zwar nicht - er drohte aber damit, die Vereinbarung zu einem späteren Zeitpunkt aufzukündigen. Das russische Außenministerium bezeichnete das als „traurig“. Man gehe aber davon aus, „dass dieser Schritt keinen direkten Einfluss auf die Umsetzung des Abkommens hat“. Russland gehört zu den Unterzeichnern des Atomabkommens mit dem Iran.