Klarer Sieg trotz Skandalen

Japans Premier Shinzo Abe ist ein Schachzug geglückt: Die von ihm um gut ein Jahr vorgezogene Parlamentswahl hat ihm einen haushohen Sieg eingebracht. Abe, zwischenzeitlich wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft in den Umfragen abgesackt, konnte den Trend im Zuge der Nordkorea-Krise wieder umkehren. Die Opposition warf ihm daher vor, die Wahl aus taktischen Gründen vorverlegt zu haben. Mit seiner vierten Amtszeit ist der Premier nun seinem Ziel, die pazifistische Nachkriegsverfassung zu ändern, einen weiteren Schritt näher gekommen.

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