Aktivisten: Massenexekution des IS in Syrien

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Menschenrechtlern zufolge mindestens 116 Zivilisten in einer zentralsyrischen Stadt ermordet. 83 davon seien an nur zwei Tagen kurz vor dem Rückzug der Dschihadisten aus der Stadt al-Karjatain in der Nacht auf den 20. Oktober getötet worden, berichtete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien heute.

Die restlichen Zivilisten starben laut den Angaben in den zweieinhalb Wochen zuvor. Die meisten Menschen wurden getötet, weil sie angeblich mit den syrischen Regierungstruppen kooperierten. Die Extremisten hatten al-Karjatain am 1. Oktober für knapp drei Wochen in ihre Gewalt gebracht.