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Auto rammte Passanten: Mehrere Tote in New York

Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat der Fahrer eines Pick-up-Trucks mehrere Menschen auf einem Radweg erfasst und getötet. CNN berichtet von sechs Toten und mehreren Verletzten. Zuvor war von zwei Toten die Rede gewesen. Die Polizei bestätigte „mehrere“ Todesopfer. Der Fahrer sei angeschossen und festgenommen worden. Medienberichten zufolge schließen die Behörden einen Terrorakt nicht aus.

Zeugenaussagen zufolge steuerte der Lenker den Mietwagen eines Möbelhauses kurz nach 15.00 Uhr (Ortszeit) auf einen Fahrrad- und Fußgängerweg, ehe er einen Schulbus rammte und zum Stehen kam. Der Fahrer stieg dann aus dem Wagen und hatte laut Polizei Waffenimitate bei sich. Er sei angeschossen und festgenommen worden. Zurzeit befinde er sich in einem Krankenhaus, er sei nicht in Lebensgefahr. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus, es gebe keine weitere Fahndung.

Einsatzkräfte am Tatort

APA/AP/Craig Ruttle

Mehrere Radfahrer wurden erfasst

Polizei schließt Terrorakt nicht aus

Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Die Polizei wollte sich noch nicht festlegen, schloss aber auch einen Terrorakt nicht aus. Jedenfalls sehe es nach einer absichtlichen Tat und nicht nach einem Unfall aus, hieß es. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, in Ermittlerkreisen der Vorfall werde als terroristischer Anschlag betrachtet.

Straßenblock abgesperrt

Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz, Hubschrauber kreisten über der Gegend.

Passanten berichteten Medien von Schüssen und Chaos. Der weiße Wagen sei mit hoher Geschwindigkeit über den Radweg gefahren. Dutzende Schüler der High School und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich Tausende von Fahrzeugen.

Einsatzkräfte am Tatort

APA/AP/Bebeto Matthews

Viele Rettungs- und Einsatzkräfte am Tatort

Bürgermeister Bill de Blasio und der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, wurden informiert und machten sich auf dem Weg zum Ort des Vorfalls. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump sei über den Vorfall informiert worden und werde auf dem Laufenden gehalten: „Unsere Gedanken und Gebete sind mit allen Betroffenen.“

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