„Private Gründe“: AK-Präsident Kaske tritt zurück

Der Präsident der Arbeiterkammer (AK), Rudolf Kaske, hat heute seinen Rückzug erklärt - ausschließlich aus privaten Gründen, wie er in einer laufenden Pressekonferenz sagte. Seine Frau sei erkrankt, so Kaske weiter.

„In nächsten Monaten noch mit mir rechnen“

Mit Ende April 2018 wird Kaske sein Amt übergeben. Bis dahin werde er mit voller Kraft und intensiv dafür kämpfen, dass die Rechte und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch von der neuen Regierung berücksichtigt werden, hieß es in einer Aussendung.

Und weiter: „Ich werde die Auseinandersetzung um die gesetzliche Mitgliedschaft selbst anführen und alle Angriffe auf die AK abwehren. Daher müssen Sie auch in den nächsten Monaten noch stark mit mir rechnen“, so Kaske. Die nächste Kammerwahl findet 2019 statt.

Nachfolge ungeklärt

Noch nicht geklärt ist, wer neuer AK-Präsident wird. FSG-Chef Wolfgang Katzian sei nun beauftragt, Gespräche zu führen und entsprechende Weichenstellungen zu treffen. Kaske geht davon aus, dass bis Ende März feststehen wird, wer nach ihm die Arbeiterkammer anführen wird.