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„Freundschaft“ - aber nicht mit Lenin

Der große Übervater, der Revolutionsführer von 1917: In ganz Russland sind immer noch Straßen und Plätze nach ihm benannt, sein Konterfei ist allgegenwärtig. Und das, obwohl die Regierung unter Wladimir Putin seine Revolution ängstlich unter den Tisch kehrt - nur das Wort „Revolution“ nicht in den Mund nehmen -, Hipster sich an Sowjetkitsch belustigen und Künstler sich an der Repression abarbeiten, die Lenin eingeleitet hat und die unter Putin fröhliche Urständ feiert. Beispiele für all das finden sich im letzten noch zu Sowjetzeiten gegründeten Lenin-Museum im sibirischen Krasnojarsk, wo das österreichische Kulturforum eine Ausstellung gestaltet hat, samt großer Revolutionsparty.

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