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Exzess - ihr zweiter Vorname

Für ihre neue Komödie „Anna Fucking Molnar“ hat sich Nina Proll erstmals als Drehbuchautorin versucht. Gemeinsam mit der Wiener Dramaturgin Ursula Wolschlager schneiderte sie sich die Titelrolle der chaotischen Theaterdiva Anna Molnar auf den Leib - und mutete sich dabei einiges zu: Im Film sieht man Proll reichlich offensiv flirten, komatrinken, raufen und mit bloßem Hintern durch ein Krankenhaus wanken. So ganz stimmig ist das Porträt der lebens- und liebeshungrigen Schauspielerin trotz allem nicht geraten - was der Kontext von Prolls aktueller Einmischung in die „#MeToo“-Debatte nur augenfälliger macht.

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