14 angebliche Terroristen nach Anschlag in Ägypten getötet

Nach dem schwersten Anschlag der jüngeren Geschichte in Ägypten haben Sicherheitskräfte elf angebliche Terroristen getötet. Die Männer seien heute in der Stadt Ismailia am Sueskanal erschossen worden, teilte das Innenministerium in Kairo mit. Die Getöteten seien Teil einer Gruppe gewesen, die Anschläge auch gegen Christen geplant habe.

Zudem meldete das Militär drei getötete und fünf festgenommene Extremisten auf der Sinai-Halbinsel. Im Norden der Unruheregion hatten etwa 25 bis 30 Angreifer am Freitag eine Moschee eines Sufi-Ordens angegriffen. Dabei starben mindestens 305 Menschen, mehr als 120 Menschen wurden verletzt.

Kein offizielles Bekenntnis zu Anschlag

Obwohl es bisher kein offizielles Bekenntnis gab, deutet viel darauf hin, dass es sich um die Tat des auf dem Sinai operierenden Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) handelt.

Nach der Schießerei seien auch neun weitere Menschen aus dem Versteck in Ismailia festgenommen worden. Waffen und selbst gebaute Sprengsätze seien beschlagnahmt worden. Die genaue Identität der Getöteten müsse noch geklärt werden, so das Innenministerium.