Depression: Männer scheitern am Selbstbild

Die oft zitierte Macht der Bilder gibt es nicht nur in der Kunst und den Medien, sie kommt vor allem in gesellschaftlichen Vorstellungen und Normen zum Tragen - in ebenjenen Bildern, die sagen, wie jemand zu sein hat.

Die aktuelle „#MeToo“-Debatte zeigt, dass die traditionelle Vorstellung von Männlichkeit noch immer vorherrscht. Gewalt und sexuelle Belästigung sind eine der Folgen - eine andere ist der Preis, den viele Männer selbst zahlen: Das Scheitern am Selbstbild des „autonomen Alles-Checkers“ macht viele krank und depressiv. Dem zu entkommen verlangt nicht nur von Betroffenen und Angehörigen viel Kraft und Geduld - es braucht vor allem ein anderes Männlichkeitsbild.

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