OPEC verlängert Ölförderbremse bis 2018

Die Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und wichtige andere Produzenten wie Russland stützen die Ölpreise weiter und verlängern ihre Förderbremse bis Ende 2018.

Zugleich signalisierten Vertreter der OPEC bei ihrem Treffen gestern in Wien, dass sie bei einer Überhitzung der Energiemärkte auch schon früher aus dem Programm aussteigen könnten. Die Kürzung der Förderung hat steigende Preise zur Folge.

Russland fürchtet US-Konkurrenz

Russland sehe das kritisch, hieß es, da bei einem zu raschen Preisanstieg die USA ihre Förderquoten erhöhen könnten. In den USA wird vergleichsweise viel Rohöl mittels Fracking gewonnen. Diese Methode rechnet sich nur, wenn der Rohölpreis ein bestimmtes Niveau erreicht.

Der saudi-arabische Energieminister Chalid al-Falih sagte, ein Ende der Förderbremse sehe er in den beiden nächsten Quartalen nicht. Die OPEC wolle die Lage zunächst bei ihrem nächsten Treffen im Juni bewerten. „Wenn wir aussteigen, werden wir das schrittweise tun.“