Neue Regierung will ab 2030 nur noch Ökostrom

Ab 2030 soll es nach dem Willen der voraussichtlich neuen Regierungskoalition in Österreich nur noch Ökostrom geben. Darauf verständigten sich ÖVP und FPÖ, teilten die Verhandler heute in Wien mit. Dank vieler Wasserkraftwerke liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromversorgung in Österreich bereits jetzt bei 70 Prozent, europaweit ein Spitzenwert.

Auch sonst sollen Maßnahmen rund um den Klimaschutz stark ausgebaut werden: Bei Treibhausgasemissionen soll es bis 2020 ein Minus von 16 Prozent und bis 2030 ein Minus von 36 Prozent gegenüber 2005 geben. „Das ist ambitioniert, aber machbar, vor allem wenn wir an der Dekarbonisierungsstrategie festhalten“, so Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger (ÖVP).

Die Bereiche Umwelt und Klima sind derzeit auf mehrere Ressorts aufgeteilt, räumte der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) bei der Vorstellung der Eckpunkte ein. Am Schluss der Verhandlungen werde über das Bundesministeriengesetz gesprochen und da werde auch diskutiert, wie man das „effizienter“ gestalten könne.