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Grasser „zog die Fäden“

Der zuständige Staatsanwalt Alexander Marchart hat am zweiten Tag des Korruptionsprozesses zum BUWOG-Verkauf gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine damaligen Vertrauten Walter Meischberger, Peter Hochegger und Ernst Karl Plech schwere Vorwürfe erhoben. Das System sei „Geld, Gier, Geheimnisse“ gewesen, so Marchart am Mittwoch. Alle vier „wollten kassieren“. Grasser selbst sei dabei im Hintergrund geblieben, habe aber die Fäden gezogen, so der Ankläger. Marchart ließ seine Rekonstruktion des damaligen „Systems“ Revue passieren. Grassers Anwalt Manfred Ainedter konterte „mit Wallungen im Blut“.

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