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Kern und Merkel üben scharfe Kritik

Noch vor dem Auftakt hat der Streit über Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen in der EU einen Schatten auf den Gipfel in Brüssel geworfen. Den Grund lieferte im Vorfeld Ratspräsident Donald Tusk, der die Quoten im Gipfelentwurf als „ineffektiv“ bezeichnete - eine Steilvorlage für die Visegrad-Länder. Die „europäische Nummer eins“ habe „endlich die Wahrheit“ gesagt, hieß es etwa aus Ungarn. Ministerpräsident Viktor Orban und seine Visegrad-Kollegen ließen zur Freude der EU-Kommission Worten auch Taten folgen - es geht um Millionen für Libyen. Völliges Unverständnis für Tusks Aussagen äußerten Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und seine deutsche Amtskollegin Angela Merkel.

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