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Meinungsblöcke neu freigelegt

Eigentlich wollte der EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs sich selbst einen harmonischen Jahresabschluss bescheren, doch stattdessen gibt es Streit in der Migrationsfrage. Erfolgreich wurde diese Monate zuvor verdrängt, bevor schließlich EU-Ratspräsident Donald Tusk die Zeit wieder reif sah, den alten Streit neu zu befeuern. Mit Erfolg, wie sich rasch zeigte. Beschlüsse gab es keine, dafür zwei große, wieder freigelegte und verhärtete Meinungsblöcke. Neu ist nur eine Kleinigkeit: Solidarität nehmen jetzt sowohl Quotenverweigerer als auch Quotenbefürworter für sich in Anspruch.

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