Lauda sieht gute Chance für Niki-Übernahme

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Der Gründer der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki, Niki Lauda, rechnet sich gute Chancen aus, die insolvente Airline bald zu übernehmen. Durch die Insolvenz sei Niki nun von Altlasten und Schulden befreit, sagte Lauda gestern Abend in der ZIB2.

Lauda hatte bereits im September gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook sein Interesse an Niki deklariert, nun tritt er alleine auf - aber auch Thomas Cook ist nach wie vor an Niki interessiert. Er werde heute in Frankfurt versuchen herauszufinden, wie schnell man eine Übernahme über die Bühne bringen könnte, sagte Lauda. Falls das in sieben Tagen gelingen könnte, dann stünden auch die Slots - also die Start- und Landerechte - noch zur Verfügung. „Zeit ist jetzt das Problem.“

Lauda hat weiter Interesse an der von ihm gegründeten Fluglinie Niki.

Nach der Insolvenz der Fluglinie sind Zehntausende Passagiere gestrandet. Besonders betroffen sind Mallorca-Reisende; Niki hatte im März sämtliche Flüge auf die spanische Insel von Air Berlin übernommen. Die Lufthansa-Tochter AUA und deutsche Fluglinien kündigten an, beim Rücktransport der Gestrandeten helfen zu wollen.

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