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„Keine Zauberer und Wunderwuzzis“

In harmonischer Eintracht und mit durchaus leisen Tönen haben der künftige Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein Vize Heinz-Christian Strache (FPÖ) am Samstag ihre Regierungsvorhaben vorgestellt. Beide waren bemüht, Vorbehalten gegen ihre Regierung entgegenzuwirken. Österreich sei eine starke Demokratie, meinte Kurz. Er versicherte, dass auch nach dem Ausbau der direkten Demokratie keine Volksentscheide zur EU-Mitgliedschaft stattfinden dürfen. Strache gab seinerseits ein Bekenntnis seiner Partei zur EU ab und versuchte, Bedenken darüber zu zerstreuen, dass die beiden Sicherheitsressorts Inneres und Verteidigung an die FPÖ gehen. Auch allzu hohe Erwartungen wollte Strache nicht aufkommen lassen: Er und Kurz seien keine „Zauberer und Wunderwuzzis“.

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