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Außerhalb Kataloniens teils wenig bekannt

Im Streit über die Unabhängigkeit Kataloniens und damit auch bei der Regionalwahl spielten und spielen Parteien und Listen mit, die außerhalb des Landes wenig bekannt sind. Die wichtigsten Listen und Parteien in Katalonien:

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Junts per Catalunya (JxCat): Der Name der Liste des abgesetzten und nach Brüssel geflohenen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont ist angelehnt an den des Wahlbündnisses, mit dem er bei der letzten Wahl 2015 angetreten war (Junts pel Si - Gemeinsam für ein Ja). Die Liste, die für eine Abspaltung Kataloniens von Spanien eintritt, setzt sich aus Kandidaten von Puigdemonts konservativer Partido Democrata Europeo Catalan (PDeCAT) und unabhängigen Kandidaten zusammen. Puigdemonts „Vize“ in der Liste ist Jordi Sanchez, der Anführer der einflussreichen katalanischen Gruppierung Katalanische Nationalversammlung (ANC). Er sitzt wegen „aufrührerischen Verhaltens“ in U-Haft.

Esquerra Republicana de Catalunya (ERC): Die linksgerichtete Partei gehörte vorher zum Wahlbündnis Puigdemonts, tritt nun aber alleine an. Spitzenkandidat ist der in Untersuchungshaft sitzende Ex-Vizeregierungschef Oriol Junqueras, dem Rebellion vorgeworfen wird.

Candidatura de Unidad Popular (CUP): Die Abgeordneten der linksalternativen und antikapitalistischen Partei hatten mit ihrer Unterstützung im Parlament Puigdemont zur erforderlichen Mehrheit und damit dem Posten des Regionalpräsidenten verholfen. Die CUP war lange die treibende Kraft hin zu der umstrittenen Unabhängigkeitserklärung.

Podem und Catalunya en Comu (CatComu): Die katalanische Gliederung der linksgerichteten Partei Podemos hat sich mit der Partei Catalunya En Comu zusammengeschlossen. Diese wird von Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau angeführt. Das linke Bündnis lehnt sowohl eine einseitige katalanische Unabhängigkeitserklärung wie auch die Entmachtung der Regionalregierung durch den Verfassungsartikel 155 ab und setzt sich für ein Referendum im Einvernehmen mit Madrid ein.

Ciudadanos und PP Catalunya: Die liberale Partei Ciudadanos unter dem landesweiten Vorsitz von Albert Rivera stellte die größte Oppositionskraft im katalanischen Parlament. Ciudadanos („Bürger“) war 2006 in Katalonien als Gegenbewegung zu separatistischen Gruppen der Region gegründet worden und ist erst seit knapp drei Jahren im ganzen Land präsent. Spitzenkandidatin Ines Arrimadas gilt als stärkste Widersacherin der separatistischen Kandidaten und ihrer Parteien. Die PP, die Volkspartei des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, ist im katalanischen Parlament als PP Catalunya (PPC) nur mit wenigen Abgeordneten vertreten. Beide sind entschieden gegen die Unabhängigkeit der Region von Spanien.

Partit dels Socialistes de Catalunya (PSC): Der katalanische Ableger der Sozialisten setzt besonders auf Verhandlungen. Spitzenkandidat Miquel Iceta hatte die Separatisten zuletzt erneut zur Vernunft aufgerufen. Die PSC trägt genau wie ihre spanische Mutterpartei PSOE die Anwendung von Verfassungsartikel 155 mit.

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