„Kultur erben“: Auftakt zum Europäischen Kulturerbejahr

Das Jahr 2018 wurde von der EU zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt. Damit soll das Bewusstsein für die europäische Geschichte und die europäischen Werte geschärft werden. Eine Art inoffizieller österreichischer Auftakt findet am Donnerstag im Ahnensaal des Bundesdenkmalamtes statt.

Eine Gesprächsrunde soll dabei die Breite des Themas verdeutlichen. Moderiert von dem Kunsthistoriker und Denkmalforscher Andreas Lehne, diskutieren auf dem Podium einige Autoren der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „wespennest“, die ganz dem Thema „Kultur erben“ gewidmet ist.

„Kein Wert an sich“

„Kulturelles Erbe ist kein Wert an sich, sondern es liegt an den jeweiligen Erben auszuhandeln, ob sie die Erbschaft antreten, sie als lebendige Bereicherung begreifen, ihr als Denkmal eine ethisch-didaktische Funktion zuweisen, sie durchbringen, umdeuten oder zerstören wollen“, schreibt Herausgeberin Andrea Zederbauer.

Ab Mitte Jänner sollen die geplanten Aktivitäten zum Europäischen Kulturerbejahr auf einer eigene Website (Kulturerbejahr2018.at) dargestellt werden. Im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft soll am 11./12. Dezember in Wien die Abschlusskonferenz des Kulturerbejahrs stattfinden.