ÖVP fixierte ihre vier Nachrücker für Nationalrat

Der ÖVP-Klub hat seine vier durch die Regierungsbildung frei gewordenen Nationalratsmandate fixiert. Wie bereits erwartet wurde, gingen zwei Bundesmandate nach Wien und Tirol. Das gab Klubobmann August Wöginger heute bekannt. Neu im Parlament sind nun Franz Hörl, Maria Smodics-Neumann, Josef Smolle und Angelika Kuss-Bergner.

Nach dem Wechsel in Regierungsfunktionen wurden in der ÖVP-Fraktion vier Plätze frei. Zwei Nachrücker kommen über die Bundesliste ins Parlament, einer aus der Steiermark und eine aus Kärnten. Da Karl Mahrer das Bundeslistenmandat von Parteiobmann und Kanzler Sebastian Kurz übernimmt, rückt auf der Wiener Landesliste Smodics-Neumann nach.

Das Bundeslistenmandat von Josef Moser, nun Justizminister, nimmt Kira Grünberg an - das bedeutet, dass auf der Tiroler Landesliste der Tiroler Wirtschaftsbund-Chef Hörl nachrückt.

Das Ticket von Umweltministerin Elisabeth Köstinger, die über die Kärntner Landesliste in den Nationalrat einzog, geht an die Lehrerin Kuss-Bergner. In der Steiermark folgt auf die nunmehrige Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß der Arzt Smolle. Die Bereichssprecher wurden noch nicht fixiert, sollen aber bis zur Nationalratssitzung Ende Jänner feststehen.