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„Kultur des Schweigens“

Die „#MeToo“-Debatte erreicht auch die UNO. Laut britischem „Guardian“ wurden Dutzende Mitarbeiterinnen der Weltorganisation in den vergangenen fünf Jahren am Arbeitsplatz Opfer von sexuellen Übergriffen und Missbrauch. Das Spektrum reicht von verbaler Belästigung bis zu einer Vergewaltigung durch einen Vorgesetzten. Doch in der UNO, die sich den Kampf für Geschlechtergerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, herrsche eine „Kultur des Schweigens“. Wer sexuellen Missbrauch meldet, werde gefeuert, sagen Betroffene. Konsequenzen für mutmaßliche Täter gebe es nicht. Nun räumte die UNO Fehler ein.

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