Max-Ophüls-Preis: Polizeidrama „Cops“ dreifach geehrt

Das vom ORF kofinanzierte österreichische Drama „Cops“ hat beim 39. Max-Ophüls-Filmfestival im deutschen Saarbrücken drei Preise gewonnen. Regisseur Stefan A. Lukacs durfte sich gestern sowohl über den „Publikumspreis Spielfilm“ als auch über den „Preis für den gesellschaftlich relevanten Film“ freuen. In der Kategorie „Bester Schauspielnachwuchs (Nebenrolle)“ wurde Anna Suk geehrt.

Den Hauptpreis eroberte der deutsche Streifen „Landrauschen“. An das Werk der deutschen Regisseurin Lisa Miller gingen neben der mit 36.000 Euro dotierten Auszeichnung „Max Ophüls Preis“ für den besten Spielfilm auch der Preis für das beste Drehbuch sowie der Preis der ökumenischen Jury. „Landrauschen“ (2018) erzählt von der jungen Toni (Kathrin Wolf), die frustriert aus Berlin zurück in ihr ländliches Heimatdorf kommt.

Alltag bei der WEGA

„Cops“ behandelt den mitunter traumatischen Alltag bei der Polizeispezialeinheit WEGA. In weiteren Rollen des Dramas spielen unter anderen Laurence Rupp, Maria Hofstätter und Roland Düringer.

Insgesamt wurden beim 39. Max-Ophüls-Filmfestival, das zu den wichtigsten Foren für Nachwuchsfilmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt, 16 Preise in einer Höhe von insgesamt 113.500 Euro verliehen.