International Opera Awards: Österreicher nominiert

Wenn am 9. April in London die International Opera Awards vergeben werden, dann wird es auch für etliche heimische Künstler, Häuser und Festivals spannend. Als beste Neuproduktion ist etwa William Kentridges „Wozzeck“-Fassung bei den Salzburger Festspielen nominiert. Aber auch Bariton Günther Groissböck sowie das Ensemble der Oper Graz haben Chancen auf die renommierte Auszeichnung.

Groissböck misst sich in der Sängerkategorie etwa mit Piotr Beczala und Eric Owens, während sich das Grazer Opernensemble den Kollegen von der Bayerischen Staatsoper in München und dem Madrider Teatro Real gegenübersieht. Für die Wiederentdeckung eines Werkes sind das Linzer Landestheater mit Paul Hindemiths „Die Harmonie der Welt“ und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit Reinhard Keisers „Oktavia“ im Rennen.

Insgesamt gab es heuer eine Rekordanzahl an Einreichungen, wie die Opera Awards in einer Aussendung mitteilten. Die Finalisten wurden wiederum von einer internationalen Jury unter dem Vorsitz von John Allison, Chefredakteur beim „Opera Magazin“ und Musikkritiker beim „Daily Telegraph“, ausgewählt. Vergeben wird die Auszeichnung in 18 allgemeinen Kategorien, zusätzlich werden Preise in den Bereichen „Philanthrop“, „Lebenswerk“ und „Leitung“ ausgelobt.