Ermittlungen gegen Euro-Gruppe-Chef Centeno eingestellt

Lissabons Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Eurogruppenchef Mario Centeno eingestellt. Es liege weder strafbare Freunderlwirtschaft noch eine andere Straftat vor, erklärten die Ermittler gestern in der portugiesischen Hauptstadt.

Dem Finanzminister war Medienberichten zufolge vorgeworfen worden, vom Fußballclub Benfica Eintrittskarten angenommen zu haben. Regierungschef Antonio Costa hatte das bereits als „lächerlich“ zurückgewiesen. Die Verdächtigen würden sich auf Centenos guten Ruf und Glaubwürdigkeit nicht auswirken. Der Politiker ist seit Jänner Chef der Eurogruppe.