Goya: „The Bookshop“ als bester Film gekürt

Die spanische Regisseurin Isabel Coixet mit ihrem Film "Der Buchladen der Florence Green" (The Bookshop) und das Historiendrama „Handia" sind die großen Gewinner der diesjährigen spanischen Goyas. Die begehrten Filmpreise wurden am späten gestrigen Abend in Madrid verliehen.

Goya-Preisverleihung

APA/AFP/Gabriel Bouys

Coixets spanisch-britisch-deutsche Koproduktion um eine verwitwete Frau, die in den 1960er Jahren in einer kleinen Küstenstadt im Osten Englands eine Buchhandlung eröffnet, wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet.

Roman aus dem Jahr 1978

Zudem holte der Streifen, der bereits bei der Berlinale zu sehen war, den Goya für die beste Regie und das beste Drehbuch. Coixet widmete die Preise "all denen, die trotz allem noch Bücher kaufen". Der Film mit Emily Mortimer und Bill Nighy in den Hauptrollen beruht auf dem Roman "The Bookshop“ der Britin Penelope Fitzgerald aus dem Jahr 1978.

„Handia“ räumt in zehn Kategorien ab

Der von einer wahren Geschichte inspirierte Film „Handia“ der Filmemacher Aitor Arregi und Jon Garano gewann hingegen gleich in zehn Kategorien. In dem in baskischer Sprache gedrehten Drama geht es um Mikel Jokin Eleizegi Arteaga, besser bekannt als „Der Riese von Alzo“, der im 19. Jahrhundert als größter Mensch der Welt galt und durch Europa reiste, wo er unter anderem von Königen bestaunt wurde. 

In der Kategorie "Bester europäischer Film" gewann das schwedische Satiredrama "The Square" von Ruben Östlund.