Vorwurf häuslicher Gewalt: Enger Mitarbeiter Trumps geht

Ein enger Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump ist gestern wegen des Verdachts häuslicher Gewalt gegen seine Ex-Ehefrauen zurückgetreten. Rob Porter werde das Weiße Haus verlassen, sagte Regierungssprecherin Sarah Sanders. Er war unter anderem für Trumps Schriftverkehr und Terminplan zuständig und arbeitete eng mit Trumps Stabschef John Kelly zusammen.

Eine persönliche Reaktion von Präsident Donald Trump gab es zunächst nicht. Angeblich soll Stabschef Kelly versucht haben, Porter zum Bleiben zu überreden.

Der Mann soll den Vorwürfen zufolge zwei Ex-Ehefrauen vor Jahren geschlagen sowie verbal und psychisch missbraucht haben. Porter selbst weist die Vorwürfe als „falsch und empörend“ zurück. Er wolle beim Verlassen des Weißen Hauses für einen geordneten Übergang sorgen.