„Mars“-Mission in Oman hat mit „Landungstag“ begonnen

Ein Raupenfahrzeug, igluförmige Zelte, Helme mit Solarenergie: In einer Wüste des Sultanats Oman hat heute eine simulierte Marsmission begonnen. Sechs „Analog-Astronauten“, also Raumanzugtester des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF), wollen drei Wochen lang abseits der Zivilisation die Arbeitsbedingungen auf dem Roten Planeten simulieren.

Simulierte Marsmission

AP/Sam McNeil

Nach Angaben des ÖWF sollen in der Dhofar-Wüste 16 Experimente aus den Bereichen Ingenieurstechnik, Astrobiologie, Geophysik und Geologie, Biowissenschaften und Humanwissenschaften wichtige Erkenntnisse für künftige bemannte Marsmissionen liefern. „Menschen aus gut 20 Ländern arbeiten bei dieser Mission zusammen“, sagte der Flugdirektor der Mission AMADEE-18, Reinhard Tlustos.

Das ÖWF ist ein Netzwerk für Weltraumfans, den Weltraumsektor, die Industrie, die universitäre Lehre und die Öffentlichkeit. Es hat sich auf Marsexperimente spezialisiert und bereits zahlreiche Missionen gestartet. Das Kontrollzentrum befindet sich in Innsbruck.