Kunasek will Grenzkontrollen „lageangepasst“ fortführen

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Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) möchte die mit Mai auslaufenden Grenzkontrollen „lageangepasst“ und „im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten“ fortführen. Das sagte er heute vor Journalisten in Klagenfurt. „Wir müssen lageangepasst immer die Möglichkeit haben, unsere Grenzen zu schützen“, so Kunasek.

Kunasek trat gemeinsam mit Kärntens FPÖ-Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl auf. Der Verteidigungsminister kündigte an, dass in den nächsten Jahren zehn Millionen Euro in die Infrastruktur des Bundesheers in Kärnten investiert werden sollen, etwa in Stellungsstraßen und Soldatenunterkünfte.

Zudem soll in Ausbildung und Ausrüstung der Milizsoldaten investiert werden. Außerdem wünscht sich der Minister, dass die Kasernen wieder autark werden, etwa bei der Energieversorgung und durch Lebensmittelreservelager.

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Eurofighter-Kommission „immer konkreter“

In Sachen Eurofighter werden die Pläne für eine neue Kommission laut Kunasek „immer konkreter“, Details werde er in den nächsten Tagen öffentlich machen, so der Minister. Bis Mitte des Jahres soll dann eine gute Entscheidungsgrundlage vorliegen, wie es mit der Luftraumüberwachung weitergeht.