Missbrauchsvorwürfe gegen Kahr erhöhen Druck auf ÖSV

Die am Donnerstag von der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlichten Missbrauchsvorwürfe gegen Karl „Charly“ Kahr schlagen weiter hohe Wellen. Zwei Ex-Skiläuferinnen hatten dem ehemaligen ÖSV-Trainer eine Vergewaltigung und Übergriffe in den 60er und 70er Jahren vorgeworfen. Kahr dementiert - sein Anwalt Manfred Ainedter spricht von Verleumdung.

Seitens des ÖSV gab es keine direkte Stellungnahme, Kahr habe aber seine Unschuld beteuert. Die vom ÖSV beauftragte Anlaufstelle rund um Waltraud Klasnic sagte gestern im Ö1-Mittagsjournal aber, dass es Hinweise zu Übergriffen Kahrs gegeben habe - allerdings sehr anonym, und nicht von unmittelbar Betroffenen. Man wolle diesen nun nachgehen. Auf jeden Fall stellt sich die Frage nach der Aufarbeitung der Vorwürfe.

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