Vater und Tochter durch Lawine in Frankreich getötet

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind gestern ein Vater und seine Tochter ums Leben gekommen. Der 43-Jährige und das elfjährige Mädchen seien auf einer wegen der Lawinengefahr gesperrten Piste am Pisaillas-Gletscher im Val d’Isere gefahren, teilten Rettungskräfte in Courchevel mit.

Die aus dem Raum Paris stammenden Opfer seien am Nachmittag in einer Mulde in 2.930 Meter Höhe aufgefunden worden. Die genauen Umstände des Unglücks waren zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft von Albertville leitete Ermittlungen ein. Ebenfalls gestern kam in den französischen Alpen ein Skiwanderer ums Leben, als sich abseits der markierten Piste ein Felsvorsprung löste und auf ihn stürzte.

Zwei Verschüttete in der Schweiz

In den Schweizer Alpen wurden nach Polizeiangaben gestern zwei Menschen verschüttet. Sie überlebten in den Schneemassen. Retter brachten sie ins Krankenhaus. Ihre Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, hieß es. Das Unglück habe sich auf 2.500 Metern ereignet.

Nach Polizeiangaben hielt sich zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs eine zehnköpfige Gruppe am Unglücksort auf - deshalb sei zunächst davon ausgegangen worden, dass zehn Menschen verschüttet wurden. Acht Menschen hätten sich aber oberhalb der Lawine befunden.