Kiesler-Preis an französischen Architekten Yona Friedman

Der Österreichische Friedrich-Kiesler-Preis für Architektur und Kunst geht heuer an den 94-jährigen französischen Architekten Yona Friedman. Die internationale Preisjury würdigte ihn heute in einer Aussendung als „einen Giganten unter den Architekten“. Der Termin zur Verleihung der mit 55.000 Euro dotierten Auszeichnung steht noch nicht fest.

Yona Friedman mit einer Skulptur 2016 in London

APA/AFP/Daniel Leal-Olivas

„Während seines gesamten Berufslebens von mehr als sechs Jahrzehnten war er kompromisslos in seiner Präzision und visionär in seinem Denken. Bis heute ist er enorm einflussreich als Architekt ‚realisierbarer Utopien‘ als Stadttheoretiker, Designer und Lehrender“, heißt es in der Begründung der Jury.

Friedman zeigte sich „außerordentlich glücklich“, den Kiesler-Preis zu erhalten. Er fühle „besondere Freude, dass es diese spezielle Stiftung ist, die mein Werk anerkennt. Ich kenne einige von Kieslers Arbeiten von Publikationen und von Ausstellungen im Centre Pompidou in Paris und ich bewundere ihn und seine Ideen ungemein“, hieß es in einem Statement.