Flugverbot für Maschinen der iranischen Unglücksfluglinie

Nach dem Absturz eines ihrer Passagierflugzeuge muss die iranische Fluglinie Aseman Airlines alle Maschinen desselben Typs einstweilen auf dem Boden lassen. Die Zivilluftfahrtbehörde habe deren Flugverbot beschlossen, bis die genaue Unglücksursache geklärt sei, berichtete heute das iranische Staatsfernsehen.

Eine ATR-72 des französisch-italienischen Herstellers Avions de Transport Regional war am Sonntag im Schneesturm im südwestiranischen Sagros-Gebirge in etwa 4.000 Meter Höhe zerschellt, alle 66 Insassen kamen ums Leben. Die Fluglinie hatte laut ihrer Website insgesamt fünf Turboprop-Maschinen des Typs in Betrieb.

Flugzeugwrack

APA/AFP/Mizan News Agency/Mohammed Khademosheikh

Erst am Dienstag gelang es den Suchtrupps, das Wrack der Maschine in dem zerklüfteten Gebirge zu orten. Wegen des schlechten Wetters und gefährlicher Felsspalten konnten bisher keine Hubschrauber landen, deshalb mussten die Einsatzkräfte die sterblichen Überreste der Insassen zu Fuß ins Tal bringen.