Ydessa Hendeles’ Schau „Death to Pigs“

Die neue Ausstellung in der Kunsthalle Wien mutet auf den ersten Blick an wie eine Antiquitätenschau: In prächtigen Mahagonivitrinen tummeln sich Kunsthandwerk und altes Blechspielzeug, daneben geben sich 150 historische Gliederpuppen ein Stelldichein. Doch die Einzelausstellung der 69jährigen Ydessa Hendeles, einer kanadischen Kuratorin, Sammlerin und Tochter von Holocaust-Überlebenden, arrangiert alte Artefakte in aufwendigen Installationen, deren Botschaften aktueller nicht sein könnten. „Death to Pigs“, wie die Schau durchaus provokant mit dem Slogan der „Manson Family“ titelt, versteht sich auch als Impuls im österreichischen Gedenkjahr.

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