Massensterben von Seetieren an britischer Küste

Das Aufeinanderfolgen von Frost und starken Stürmen hat ein Massensterben von Meerestieren an der Ostküste Großbritanniens ausgelöst. An der Küste von Holderness in der Grafschaft Yorkshire wurden Zehntausende Seesterne, Krebse, Hummer und Muscheln angespült. Ähnliche Phänomene wurden auch aus den Grafschaften Kent und Norfolk gemeldet.

Tausende Meerestiere wurden in Yorkshire angeschwemmt.

„In der vergangenen Woche ist die Meerestemperatur um drei Grad gesunken, was dazu geführt hat, dass sich die Tiere versteckt und ihre Aktivität verringert haben“, sagte Bex Lynam vom lokalen Ableger der Naturschutzorganisation Wildlife Trust gegenüber dem „Guardian“. Das habe sie anfällig für die raue See gemacht: „Sie wurden von großen Wellen mitgerissen und an Land gespült.“

Hummer gerettet

Bei den Tieren würde es sich vor allem um Wirbellose handeln, die meisten Fische seien mobil und kräftig genug, den Wellen zu widerstehen. Dennoch seien auch ein paar Fische leblos angeschwemmt worden. Einige Hummer wurden lebend am Strand gefunden, Naturschützer und lokale Fischer versuchten, sie einzusammeln, um sie später wieder aussetzen zu können. Das sei wichtig, um nachhaltige Fischerei zu fördern und reproduktive Bestände zu schützen, sagte Lynam.