London stoppt Rechtsextremen Sellner bei Einreise

Der Sprecher der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ in Österreich, Martin Sellner, ist offenbar am Freitag am Londoner Flughafen Luton angehalten und an der Einreise gehindert worden. Sellner habe im Londoner Hyde Park eine Rede halten wollen, berichtete der „Kurier“.

Das Außenministerium bestätigte gestern abends den Vorfall. Die Botschaft sei in Kontakt mit den britischen Behörden, hieß es.

Sellner hatte laut „Kurier“ am Speaker’s Corner in der britischen Hauptstadt sprechen wollen. Nach Angaben des „Evening Standard“ wollte Sellner ursprünglich bei einer „Meinungsfreiheitskonferenz“ der UKIP-Jugend sprechen. Diese Konferenz war aber aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weshalb Sellner im Speaker’s Corner auftreten wollte.

Laut „Kurier“ soll Sellner heute von den britischen Behörden in ein Flugzeug in Richtung Österreich gesetzt werden. Sellner plane bereits im April wieder nach London zu reisen, um an einer Europa-Konferenz der rechtsextremen Gruppierung teilzunehmen, so der „Kurier“.