Trauer um Hans Preinfalk

Nach langer Krankheit ist Hans Preinfalk gestern im Alter von 68 Jahren gestorben, wie die Arbeiterkammer Oberösterreich bekanntgegeben hat. Preinfalk habe auf dem Gebiet des Konsumentenschutzes, der politischen Kommunikation und der Sozialforschung Pionierarbeit geleistet.

Hans Preinfalk

APA/Herbert Pfarrhofer

Er sei ein „durch und durch politischer Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn“ gewesen, der die Entwicklung der Arbeiterkammer fast vier Jahrzehnte lang entscheidend mitgeprägt habe. "Wir werden ihn nie vergessen“, so der Präsident der Arbeiterkammer (AK), Johann Kalliauer.

Würdigung der Innovationen

Preinfalk war schon in Jugendjahren in der Gewerkschaftsjugend und in sozialdemokratischen Jugendorganisationen aktiv. An der Universität Linz war er Vorsitzender des Verbandes Sozialistischer Studenten. In die oberösterreichische Arbeiterkammer trat Preinfalk 1975 ein. Die Innovationen, die Preinfalk in der AK seither eingeführt habe, „wird noch viele Jahre lang nachwirken und mit dem Namen Hans Preinfalk verbunden sein“, so Kalliauer in einer Aussendung.

„Bleibende Verdienste“

Auch der ORF trauert um Preinfalk, der die AK im Publikumsrat, mehrere Jahre als dessen Vorsitzender, vertrat. „Hans Preinfalk war als Mitglied und Vorsitzender des ORF-Publikumsrates und des ORF-Kuratoriums über viele Jahre ein aktiver und konstruktiver Partner des ORF“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. „Er hat sich bleibende Verdienste um den ORF und sein Publikum erworben wie nur wenige andere. Der ORF wird ihn stets in ehrendem Andenken bewahren.“

Preinfalk habe die Arbeit der Aufsichtsgremien des ORF über Jahrzehnte mitgeprägt, so Dietmar Hoscher, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates: „Die Interessen des ORF-Publikums standen immer im Mittelpunkt seiner Arbeit.“