Kurz kündigt Reform des AMS an

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Die Regierung hat sich in ihrer Arbeitsmarktpolitik nicht nur eine Neugestaltung des Arbeitslosengeldes und Kürzungen des AMS-Förderbudgets, sondern auch eine Reform des Arbeitsmarktservice (AMS) vorgenommen. „Beim AMS muss sich dringend etwas ändern. Das AMS wird reformiert“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) heute in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“.

Das AMS sei den Herausforderungen durch die Zuwanderung nicht gewachsen, meinte Kurz in Hinblick auf den jüngst öffentlich gewordenen Revisionsbericht des Arbeitsmarktservice, der gravierende Probleme bei der Betreuung von arbeitslosen Migranten aufzeigt.

Wenn sich gewisse Gruppen aus religiösen Gründen weigern, zu arbeiten, oder weil sie großzügige Unterstützungen vom Staat bekämen oder gewaltbereit seien, „ist das alarmierend“. Das zeige auch, dass viele Maßnahmen des AMS nicht geeignet seien. Man werde daher die Programme durchforsten und schauen, welche Schulungen überhaupt Sinn machen, damit das Geld des Steuerzahlers effizient eingesetzt werde, so Kurz.

Audio dazu in oe1.ORF.at