„Earth Hour“: Klimaschutzaktion startete in Sydney

Licht aus für den Klimaschutz: In der australischen Metropole Sydney hat die „Earth Hour“ begonnen. Die berühmte Oper und die Hafenbrücke waren eine Stunde lang in Dunkelheit getaucht. Weltweit wollten sich heute Millionen Menschen in 187 Ländern an der Aktion beteiligen. Die Lichter wichtiger Bauwerke sollten dabei jeweils um 20.30 Uhr ausgehen.

Sydney

APA/AFP/Peter Parks

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Organisiert wird die alljährliche Klimaschutzaktion, die erstmals im Jahr 2007 stattfand, von der Umweltschutzorganisation WWF. In Österreich haben alle neun Landeshauptstädte ihre Teilnahme zugesagt. In Wien wird die Beleuchtung des Schloss Schönbrunns, in Paris die des Eiffelturms ausgeschaltet werden. Auch um den Londoner Big Ben sowie das New Yorker Empire State Building wird um 20.30 Uhr Ortszeit Dunkelheit herrschen.

Stärkung des Klimaschutzes gefordert

Die Organisatoren beschreiben die „Earth Hour“ als die größte internationale Bewegung zum Klimaschutz. Auch Privathaushalte sind zur Teilnahme aufgerufen.

Die „Earth Hour“ soll die Forderung nach verstärkten Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt unterstreichen. Zudem wollen die Aktivisten in diesem Jahr besonders für den Artenschutz werben. Zu den vom Klimawandel bedrohten Arten gehören laut eines vom WWF in Auftrag gegebenen Berichts unter anderem Koalas in Australien.

In dem Bericht wird außerdem festgestellt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit unter anderem die Amazonas-Regenwälder vom Artensterben betroffen sein dürften.