Chinas Raumstation weitgehend verglüht

Chinas Raumstation „Tiangong-1“ ist über dem Südatlantik in die Erdatmosphäre eingetreten. Das acht Tonnen schwere Weltraumlabor sei dabei „größtenteils“ verglüht, teilte die chinesische Raumfahrtbehörde CMSEO am Montag in Peking mit. Die übrigen Teile stürzen demnach ins Meer.

„Tiangong-1“ war im All außer Kontrolle geraten. Im März 2016 brach der Funkkontakt ab - das Raumlabor ließ sich nicht mehr steuern und auch nicht mehr kontrolliert in die Erdatmosphäre manövrieren. Im September 2016 schickte China den Nachfolger „Tiangong-2“ ins All. Bis 2022 soll daraus eine große, ständig bemannte Raumstation entstehen