Während China-Reise: Faßmann vertritt Van der Bellen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird während der einwöchigen Dienstreise nach China von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vertreten. Grund dafür ist, dass Faßmann das an Lebensjahren älteste Regierungsmitglied ist.

Grundsätzlich wäre für die Vertretung des Bundespräsidenten während eines Auslandsaufenthalts eigentlich der Bundeskanzler zuständig. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) begleitet allerdings Van der Bellen nach China. Deshalb würde die Vertretung an sich auf den Vizekanzler übergehen.

Da Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) aber schon den Bundeskanzler vertreten muss, kann er das nicht auch noch für den Bundespräsidenten übernehmen. Deshalb kommt nun Faßmann als ältester Minister an die Reihe.

Politischer Besuch mit großer Wirtschaftsmission

Van der Bellen, Kurz und vier weitere Regierungsmitglieder starten einen Staatsbesuch, der viel Geld in die Kassen österreichischer Firmen spülen soll. Gemeinsam mit rund 250 Delegierten, der Großteil Unternehmer, reisen sie für eine Woche nach China, um dort Verträge und Abkommen zu schließen.

Treffen mit Chinas Staatsspitze stehen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch bei Asiens Wirtschaftsforum in Boao. Gerade im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2020 in Peking rechnet man sich gute Geschäfte aus. Und auch die Panda-Diplomatie dürfte nicht zu kurz kommen.

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Salzburgerin spielt in China auf Mozart-Geige

Mit dabei ist auch eine siebenjährige Salzburgerin. Sie wird beim Staatsbankett in China auf Mozarts Kindergeige spielen.

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