Russland weist Vorwürfe der Cyberspionage zurück

Russland hat Vorwürfe der USA und Großbritanniens zurückgewiesen, wonach es eine weltweite Cyberspionage-Kampagne betreibt. Präsidialamtssprecher Dimitri Peskow sagte heute zu Journalisten, er wisse nicht, worauf diese Vorwürfe beruhten. Weder die USA noch Großbritannien hätten irgendwelche Beweise vorgelegt.

Die beiden Staaten hatten gestern erklärt, von der Regierung in Moskau unterstützte Gruppen hätten Router infiziert. Der Umfang des Schadens sei noch nicht bekannt. „Millionen von Maschinen“ seien ins Visier genommen worden.

Router sind dafür zuständig, Datenpakete in verschiedene Netzwerke weiterzuleiten. Den Angaben zufolge sollen unter anderem Internetprovider, Unternehmen in der Privatwirtschaft und Schlüsseleinrichtungen der Infrastruktur von dem russischen Angriff betroffen sein.