Neuer NASA-Chef vom US-Senat bestätigt

Nach mehr als einem Jahr ohne offiziellen Chef an der Spitze hat die US-Raumfahrtbehörde (NASA) wieder einen Leiter. Der US-Senat bestätigte gestern in Washington Jim Bridenstine, einen vor fast acht Monaten von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen republikanischen Kongressabgeordneten aus dem Bundesstaat Oklahoma, für den Posten.

Die Bestätigung sei für ihn eine Ehre, sagte Bridenstine. „Ich freue mich darauf, mit dem herausragenden Team der NASA zu arbeiten, um die Vision des Präsidenten von amerikanischer Führungskraft im All zu erreichen.“

Wenig einschlägige Erfahrung

Bridenstine wird Nachfolger von Charles Bolden, einem früheren Astronauten, der Anfang 2017 nach rund acht Jahren an der Spitze der NASA zurückgetreten war. NASA-Manager Robert Lightfoot hatte in der Zwischenzeit vorübergehend die Amtsgeschäfte übernommen.

Die Demokraten im Senat stimmten geschlossen gegen Bridenstine. Sie werfen ihm unter anderem zu wenig Erfahrung in der Raumfahrtbranche vor, zudem hat er keine akademische naturwissenschaftliche Ausbildung. Auch wurde ihm vorgeworfen, den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel zu negieren.