„Jupiter’s Moon“: Superheldenfilm mit Botschaft an Orban

Ein syrischer Flüchtling als Superheld. Die Grundidee klingt verwegen, funktioniert aber bestens in Kornel Mundruczos finsterem Fantasyfilm „Jupiter’s Moon“. Statt auf bombastische Effekte setzt diese Low-Budget-Produktion auf unkonventionelle Einfälle - und dürfte Fans des Superheldengenres ebenso begeistern wie Arthouse-Freunde. Weniger erfreut dürfte allerdings Ungarns Staatschef Viktor Orban sein: Denn schon die Einstiegssequenz - in der der Held im Kugelhagel stirbt und wieder aufersteht - ist ein Appell gegen die Militäreinsätze an Ungarns Grenze.

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