NEOS widmete 1. Mai der Bildung

Eine „moderne Interpretation“ des 1. Mai als „Tag der Bildung“ hat heuer NEOS vorgenommen. Die Partei lud zu Vorträgen und Workshops zum Thema „Digitalisierung als Chancenmotor für unsere Schulen“ ins Impact Hub in Wien. Damit die Schulen fit für das 21. Jahrhundert werden, müsse die Regierung - konkret das Bildungsministerium - viel stärker in die Gänge kommen, so NEOS-Chef Matthias Strolz.

Digitale Kompetenz werde die vierte Kulturtechnik neben Schreiben, Lesen und Rechnen werden. „Im Kinderzimmer ist diese Kulturtechnik bereits angekommen, im Klassenzimmer aber noch nicht“, sah Strolz viele Mängel: Auch in sechs Jahren werde es noch kein flächendeckendes WLAN in den Schulen geben, nur 5,4 Prozent der Pflichtschulen böten Laptopklassen oder Ähnliches, Lehrer seien zu wenig unterstützt. Vier Euro jährlich für Fortbildung pro Lehrer sei „vorsichtig formuliert“ keine Großoffensive.

Es reiche aber nicht, Kinder und Jugendliche mit Laptops auszustatten, sie sollten „verstehen, was in diesem Kastl wohnt“ - und lernen, mit Risiken wie Fake News oder Cyber Mobbing richtig umzugehen. Für Ali Mahlodji, Kogründer von Whatchado, ist die große Herausforderung der Zukunft, die Kinder zu ermächtigen, ihren Weg zu gehen - also Schritte setzen, Entscheidungen treffen und aus Fehlern lernen zu können. Rund 100 Bürger waren zum NEOS-Tag der Bildung gekommen, um dort u. a. digitalen Unterricht mit einem „Tablet Teacher“ live mitzuerleben.