Mehrere Menschen bei Erdrutsch in Ruanda gestorben

In Ruanda sind bei einem Erdrutsch mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mehrere Bewohner des Bezirks Karongi im Westen des Landes würden noch vermisst, sagte heute ein Beamter. Die gestern durch heftigen Regen ausgelöste Schlammlawine habe außerdem etliche Menschen verletzt.

In der Regenzeit kommt es in Ruanda und anderen ostafrikanischen Ländern immer wieder zu Erdrutschen. In Ruanda seien von Jänner bis April mindestens 183 Menschen durch Erdrutsche, Überschwemmungen und Blitze getötet worden, teilte das Ministerium für Katastrophenmanagement mit. Fast 10.000 Häuser und 58 Straßen seien zerstört worden.