Polarisierendes Gedenken verlief friedlich

Selten zuvor wurde über die umstrittene kroatische Gedenkfeier im Kärntner Bleiburg so heftig diskutiert wie heuer. An dem Treffen nehmen jährlich Rechtsextreme aus Kroatien teil, die einschlägige Symbole des faschistischen Ustascha-Regimes tragen. Die katholische Kirche hatte im Vorfeld reagiert und politische Reden während der Messe verboten, das Tragen von Uniformen und Abzeichen wurde erstmals untersagt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, gröbere Zwischenfälle blieben aus. Zu verzeichnen waren sieben Festnahmen und neun Anzeigen nach dem Verbotsgesetz.

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