Kostenschätzungen „oft Wunschdenken“

Die Regierung hat am Dienstag ihre Pläne für den Umbau des Sozialversicherungssystems als „eines der größten Reformprojekte in der Geschichte Österreichs“ vorgestellt. Eine Milliarde Euro soll ohne Leistungseinbußen eingespart werden. Opposition, Gewerkschaft und Kassen bewerteten die Zielvorgaben als „unrealistisch“. Auch Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofs (RH), zeigte sich angesichts der Zahlen „sehr skeptisch“. Kostenschätzungen seien „oft Wunschdenken“, so Kraker im ORF-„Report“. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) sieht hingegen genug Sparpotenzial in der Verwaltung.

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