Thailand erlaubt auf Ko Similan keine Übernachtungsgäste

Auf der thailändischen Ferieninsel Ko Similan sind künftig keine Übernachtungen mehr erlaubt. Die kleine Insel an der Westküste in der Andamanensee darf nur noch von Tagestouristen betreten werden. Damit wollen die Behörden Umweltschäden verhindern.

Ko Similan, das zu einem Nationalpark gehört, liegt etwa eine Stunde Bootsfahrt von der Küste entfernt. Dort gibt es mehrere Bungalows und Campingplätze, die alle dem Staat gehören. Bisher galt die Insel noch einigermaßen als Geheimtipp.

Immer wieder Umweltprobleme auf Thailands Stränden

Der Chef der zuständigen Meeresschutzbehörde, Thon Thamrongnawasawat, begründete das Verbot in der „Bangkok Post“ (Donnerstag-Ausgabe) mit einer „überwältigenden Zahl“ an Touristen, die inzwischen auf die Insel wollten. „Auch künftig können sie wandern, schwimmen und tauchen. Aber am Ende des Tages müssen sie wieder runter.“ Die Bungalows werden jetzt umgebaut.

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Immer wieder gibt es an Thailands Stränden Probleme, da zu viele Touristen die Umwelt verschmutzen. Kürzlich hatte der Staat beschlossen, den Strand von Maya Bay auf der Inselgruppe Phi Phi für vier Monate zuzumachen, damit sich die Korallenbänke dort erholen können. Der Strand wurde durch den Hollywood-Film „The Beach“ weltbekannt. Auf den Philippinen wurde die Insel Boracay bis November geschlossen, weil es dort inzwischen zu viele Touristen gibt.