Österreicher für weniger Mindestsicherung für Flüchtlinge

Mehr als drei Viertel der Österreicher befürworten, dass Flüchtlinge und EU-Bürger eine niedrigere Mindestsicherung erhalten sollen als Österreicher. Laut einer Umfrage von unique research für das Nachrichtenmagazin „profil“ zeigen 78 Prozent für entsprechende Regierungspläne Verständnis. 52 Prozent finden den Vorschlag „sehr richtig“.

Die Mindestsicherungspläne der Regierung sehen indirekt eine Schlechterstellung für Flüchtlinge vor, da für den Vollbezug entweder ein Pflichtschulabschluss in Österreich oder das Deutsch-Sprachlevel B1 vorzuweisen ist. EU-Bürger wiederum müssen generell fünf Jahre warten, bis sie die Leistung beziehen können.