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„Können Probleme nicht wegwünschen“

Etwas mehr als zwei Wochen vor dem Gipfel der EU-Staats- und -Regierungschefs in Brüssel ist ein NGO-Schiff mit über 600 im Mittelmeer geretteten Menschen an Bord zum Spielball der Politik geworden. Der von Italien losgetretene Streit über die „Aquarius“ befeuerte die Flüchtlingsdebatte in der Union aufs Neue. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fand am Dienstag harte Worte gegenüber der neuen italienischen Regierung. Und EU-Vizepräsident Frans Timmermans richtete einen eindringlichen Appell an die Mitgliedsstaaten. „Wir können uns unsere Probleme nicht wegwünschen“, sagte Timmermans.

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