Drei Aktivisten in Mexiko erschossen

Drei für die Rechte von Schwulen und Lesben eintretende Aktivisten sind im Süden Mexikos getötet worden. Sie bedauere den Tod der drei Männer in Taxco im Bundesstaat Guerrero, schrieb die Präsidentin des Antidiskriminierungsrats von Mexiko-Stadt, Jacqueline L’Hoist Tapia, gestern auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Die Männer wurden nach Angaben lokaler Medien mit Kopfschüssen hingerichtet, ihre Leichen neben einer Straße gefunden. Laut Berichten waren die Männer schwul und engagierten sich in ihrer Region für die Rechte der Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT).

Dieses Verbrechen an den Aktivisten der sexuellen Vielfalt sei nicht akzeptabel, erklärte eine Beauftragte der Partei der demokratischen Revolution (PRD). Der Vorfall müsse untersucht werden und dürfe nicht in der Gewaltwelle untergehen, die Mexiko derzeit heimsucht. Am Samstag findet in der Hauptstadt des lateinamerikanischen Landes die Gay-Pride-Parade statt. Sie ist der größte Marsch von LGBT-Mitgliedern und Unterstützern in Mexiko.